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  • Verstärkung für die Kommission Kundenzentriertes Marketing und Management der Deutschen Fachpresse

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    Sebastian Stemmann, Leiter Marketing und Mitglied der Geschäftsleitung beim NWB Verlag unterstützt nun die Kommission Kundenzentriertes Marketing. Er ist seit September 2018 bei NWB in verschiedenen Positionen tätig. Seit Jahresbeginn ist Herr Stemmann Mitglied der Geschäftsleitung sowie, Leiter des Digital Marketing und Marketing. Vor seiner Zeit bei NWB war er unter anderen Leiter Presse und Digitale Medien bei der Messe Essen.

    Stephan Schalm, Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung der RM Rudolf Müller Mediengruppe, sowie Geschäftsführer der RM-Tochterverlage FeuerTrutz Netzwerk und Immobilien Manager Verlag, ist neues Mitglied der Kommission Management. Bereits seit 16 Jahren ist er in Führungspositionen in B2B Fachverlagen tätig und seit 2019 verantwortlich für den Geschäftsbereich Planen mit allen Produkten und Services für die Zielgruppen Architekten, Ingenieure, Planer und Entscheider in der Bauwirtschaft.

    MVFP NRW, 10.05.2022

Wenn Sie bereits einen Presseausweis über uns bezogen haben

Wenn Sie von uns schon einen Presseausweis bezogen haben, sich an Ihren persönlichen Daten (Name, Anschrift) nichts geändert hat und wir auch Ihr bisheriges Passfoto weiter verwenden können, müssen Sie keinen Neuantrag ausfüllen, sondern können den vereinfachten Antrag verwenden. Dies gilt auch, sofern Sie bereits einen Presseausweis von uns bezogen haben und lediglich Ihre Anschrift aktualisiert werden muss.

Die nachstehend verlinkten Anträge können Sie am Bildschrirm ausfüllen und dann ausdrucken. Ein Hinweis für Firefox-Nutzer: Falls Sie die Formulare nach dem Aufrufen nicht am Bildschirm ausfüllen können, müssen Sie die Firefox-Einstellung ändern [Extras - Einstellungen - Anwendungen - "Portable Document Format" auf "Adobe Reader verwenden (Standard)" oder auf "Adobe Acrobat (im Firefox) verwenden" setzen].

  • Angestellte Journalisten
    Der Arbeitgeber beantragt mit seiner rechtsgültigen Unterschrift den neuen Presseausweis auf dem vereinfachten Antrag.
  • Mehrere angestellte Journalisten
    Arbeitgeber können für mehrere Journalisten einen Sammel-Antrag ausfüllen. Bitte achten Sie auf die aktuelle Anschrift der Mitarbeiter.
  • Freie Journalisten
    Sie beantragen den neuen Presseausweis auf dem vereinfachten Antrag. Bitte fügen Sie die Nachweise Ihrer aktuellen journalistischen Tätigkeit entsprechend Ziffer 5.2 der Richtlinien bei.

Die Ausstellungsgebühr für den Presseausweis beträgt für Mitglieder 59,50 EUR (incl. MwSt), Nichtmitglieder zahlen 85,00 EUR (incl. MwSt). Das Pkw-Presseschild kostet für Mitglieder/Nichtmitglieder 9,50 EUR (incl. MwSt).

Verstärkung für die Kommission Kundenzentriertes Marketing und Management der Deutschen Fachpresse

Verstärkung für die Kommission Kundenzentriertes Marketing und Management der Deutschen Fachpresse

 csm Bild Stemmann Schalm 380 9a1c503d59

Sebastian Stemmann, Leiter Marketing und Mitglied der Geschäftsleitung beim NWB Verlag unterstützt nun die Kommission Kundenzentriertes Marketing. Er ist seit September 2018 bei NWB in verschiedenen Positionen tätig. Seit Jahresbeginn ist Herr Stemmann Mitglied der Geschäftsleitung sowie, Leiter des Digital Marketing und Marketing. Vor seiner Zeit bei NWB war er unter anderen Leiter Presse und Digitale Medien bei der Messe Essen.

Stephan Schalm, Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung der RM Rudolf Müller Mediengruppe, sowie Geschäftsführer der RM-Tochterverlage FeuerTrutz Netzwerk und Immobilien Manager Verlag, ist neues Mitglied der Kommission Management. Bereits seit 16 Jahren ist er in Führungspositionen in B2B Fachverlagen tätig und seit 2019 verantwortlich für den Geschäftsbereich Planen mit allen Produkten und Services für die Zielgruppen Architekten, Ingenieure, Planer und Entscheider in der Bauwirtschaft.

MVFP NRW, 10.05.2022

MVFP Themenwoche zum Internationalen Tag der Pressefreiheit vom 2. bis 6. Mai 2022

MVFP Themenwoche zum Internationalen Tag der Pressefreiheit vom 2. bis 6. Mai 2022

„Pressefreiheit ist auch deine Freiheit“ lautet das Motto der vom MVFP und den Kooperationspartnern Allianz, Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv, Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Jugendpresse Deutschland, rbb24 Inforadio, Reporter ohne Grenzen, Robert-Havemann-Gesellschaft, Stiftung Lesen, Wall und weCreate unterstützten Themenwoche vom 2. bis 6. Mai.

Verschiedene Talks, Workshops und Ausstellungsführungen finden online oder vor Ort in der „Stasi-Zentrale: Campus für Demokratie“ sowie im Allianz Forum statt.
Den Anfang des vielseitigen Programms machte am 2. Mai ein Pressefreiheitsabend im Allianz Forum mit dem Thema „Pressefreiheit zwischen Krieg, Krise, Klima – Was passiert mit der Wahrheit in Kriegs- und Krisenzeiten?“ Insbesondere für jüngere Menschen gibt es ein umfangreiches Programm, durch das sie an die abwechslungsreiche und spannende Arbeit von Medienschaffenden herangeführt werden sollen.

Die bereits seit sieben Jahren erfolgreich laufende 360-Grad-Pressefreiheitskampagne wird ebenfalls fortgeführt. Diese hat Dank des großen Engagements von Verlagen, Redaktionen und des MVFP-Partners Wall bereits ein Millionen-Publikum erreicht und die mit den Motiven verbundenen Botschaften vertieft. Wenn auch Sie die Kampagne mit Anzeigen in den Titeln Ihrer Verlagshäuser unterstützen möchten, freuen wir uns auf Ihren Kontakt.

Das komplette Programm der „Woche der Pressefreiheit“ und die Anmeldemöglichkeiten finden sich hier.

MVFP NRW, 03.05.2022

Verleihung Nordrhein-Westfälischer Sportjournalistenpreis 2022

Verleihung Nordrhein-Westfälischer Sportjournalistenpreis 2022
Am 25. März 2022 wurden die besten Beiträge in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet.

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Auch in diesem Jahr wurde von der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Köln der Nordrhein-Westfälische Sportjournalistenpreis in verschiedenen Kategorien ausgeschrieben.
Am vergangenen Freitag fand in den Räumlichkeiten der Fachhochschule des Mittelstands am Campus Köln die feierliche Preisverleihung statt. Hierbei gab es einen regen Austausch zwischen journalistischen Profis und dem Nachwuchs.

In der Kategorie Bild & Ton konnte Heike Mund mit dem WDR-Beitrag „Silke Pan“ den ersten Platz belegen, die Kategorie Text wurde vom Autoren-Duo Leopold Zaak und Nico Horn mit dem Beitrag „Am Abgrund“ in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung gewonnen. In der Kategorie Ton siegte Daniel Neuhaus mit dem Beitrag „6 Tage im Juni“, der auf WDR 5 zu hören war. In der Kategorie eSport war Hauke van Göns mit dem Beitrag „Wetten & eSport | Was Das?!“ auf esports.com TV siegreich. Den Nachwuchspreis holte Janne Ahrenhold mit ihrem Beitrag „That`s us“ im Judo-Magazin. Der Sonderpreis Breitensport geht an Erik Eggers mit dem Beitrag „Der zweite Winter“ in Handball Inside.

„Es war in diesem Jahr beeindruckend, so viele gute sportjournalistische Beiträge zu sichten“, sagte Dr. Michael Groll, Professor im Fachbereich Medien der Fachhochschule des Mittelstands, „bemerkenswert ist in diesem Jahr zweierlei: dass nur zwei Siegerbeiträge vom Fußball handeln, ist ein wichtiges Zeichen dafür, dass auch in anderen Sportarten sportjournalistische Glanzstücke belohnt werden. Und wir haben das Novum, gleich zwei Preisträgerinnen in der noch männerdominierten Sportjournalismus-Szene zu haben. Das freut mich ganz besonders.“

Der Beitrag über das Selbstbild von Judofrauen von Janne Ahrenhold, der Siegerin des Nachwuchspreises, wurde von der Jury des Sportjournalistenpreises besonders gelobt. „Es ist ein sehr persönlicher Text, stilsicher aufgeschrieben und stark umgesetzt. Sie nimmt uns mit auf eine Reise ins Ich und findet dafür einen neugierig machenden Ton: frisch statt altbacken und klug statt neunmalklug“, so Daniela Scheuer, Geschäftsführerin vom Verband der Zeitschriftenverlage in NRW.

Die Jury wurde in diesem Jahr gebildet von Claudia Schall, Chefredakteurin Radio Köln, Johannes Krause, Stellv. Vorsitzender Verband Westdeutscher Sportjournalisten, Daniela Scheuer, Geschäftsführerin Verband der Zeitschriftenverlage in NRW, Christian Löer, Sportchef Kölner Stadt-Anzeiger, Christopher Flato, Head of Global PR ESL Gaming, Kiyo Kuhlbach, Ressortleiterin Marketing & Kommunikation beim Landessportbund NRW und Theo Düttmann, Referent im Ressort Marketing & Kommunikation und verantwortlich für das LSB-Magazin Wir im Sport, Prof. Dr. Michael Groll, Fachhochschule des Mittelstands (FHM).

VZVNRW, 30.03.2022

MEDIENVERBAND DER FREIEN PRESSE nimmt Arbeit auf

MEDIENVERBAND DER FREIEN PRESSE nimmt Arbeit auf

Bild MVFP

Aus der Interessenvertretung der deutschen Zeitschriftenverlage VDZ ist in einem grundlegenden Reformprozess der Medienverband der freien Presse geworden. Vorausgegangen war das jeweils einstimmige Mitgliedervotum in vier VDZ-Landesverbänden und den drei im VDZ organisierten Fachverbänden für einen gemeinsamen Bundesverband. Um die interne Willensbildung demokratisch zu organisieren und die Interessen aller Mitglieder bestmöglich vertreten zu können, hat der neue Verband fünf Landesvertretungen für die Regionen Bayern, Berlin-Brandenburg, Nord, Nordrhein-Westfalen und Südwesten; die spezifischen Interessen der Gattungen Fachmedien, konfessionelle Medien und Publikumsmedien werden in Fachvertretungen aggregiert.

Das neue Führungsgremium besteht aus Dr. Rudolf Thiemann (Liborius Verlagsgruppe) als Präsident des Medienverbands der freien Presse. Zusammen mit ihm besteht das exekutive Führungsgremium des Verbandes aus Holger Knapp (Sternefeld Medien), Detlef Koenig (mhp Medien), Bianca Pohlmann (Funke Mediengruppe), Lars Joachim Rose (Mediengruppe Klambt), Dr. Alfons Schräder (Heise Medien) und Philipp Welte (Hubert Burda Media). „Der Medienverband der freien Presse ist ein Mitgliederverband mit aktiver Teilhabe. In der Delegiertenversammlung ist jedes zehnte Mitgliedsunternehmen direkt vertreten. Dieses Parlament der Verlage hat heute die Weichen für die Zukunft gestellt. Transparent und demokratisch. In dieser Gemeinschaft wollen wir Fachmedien unseren Beitrag für die freie Presse leisten und uns gemeinsam für faire Rahmenbedingungen engagieren. So können wir die Vielfalt der Fachmedienlandschaft und deren unentbehrlichen Beitrag zur Wertschöpfung für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland wirkungsvoll unterstützen,“ so Holger Knapp, Vorsitzender der Fachvertretung Fachmedien und Mitglied der Landesvertretung NRW.

Die Grundsatzerklärung des MVFP finden Sie hier.

 

MVFP
Landesvertretung NRW , 17.03.2022

Gehaltstarifvertrag für Redakteurinnen und Redakteure bis 31. August 2022 verlängert

Tarifvertrag für Redakteurinnen und Redakteure bis 31. August 2022 wirksam geschlossen

Nachdem nach Zustimmung aller Verbände auch die Gewerkschaften mitgeteilt haben, dass ihre Gremien den Tarifabschluss genehmigt haben, gilt der Gehaltstarifvertrag für Redakteurinnen und Redakteure bis zum 31.08.2022 mit folgendem Inhalt:
Der seit Mitte 2018 geltende Gehaltstarifvertrag für Redakteurinnen und Redakteure an Zeitschriften wird bis zum 31. August 2022 verlängert.
In dieser Zeit erhalten die Redakteurinnen und Redakteure eine Einmalzahlung in Höhe von 1.000 Euro brutto, die mit dem Märzgehalt auszuzahlen ist. Volontärinnen und Volontäre erhalten zum gleichen Zeitpunkt 500 Euro brutto als Einmalzahlung. Für im März 2022 angestellte Teilzeitbeschäftigte wird die Einmalzahlung anteilig ausgezahlt.

VZVNRW, 10.2.2022

Zuschüsse zur Vermeidung von Kurzarbeit sowie "Lockdown-II-Sonderzuschuss für Kleinstunternehmen" verlängert

Zuschüsse zur Vermeidung von Kurzarbeit sowie "Lockdown-II-Sonderzuschuss für Kleinstunternehmen" verlängert

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales verlängert die Fristen der Anträge für Ausbildungsprämien (plus), für Zuschüsse zur Vermeidung von Kurzarbeit sowie für den "Lockdown-II-Sonderzuschuss für Kleinstunternehmen".
Die Anträge können nun bis zum 15. Mai 2022 gestellt werden, d.h. die ursprünglichen Antragsfristen (31. Dezember 2021 für Zuschüsse zur Vermeidung von Kurzarbeit; 15. Februar 2022 für Ausbildungsprämien (plus) sowie 31. Juli 2021 für den "Lockdown-II-Sonderzuschuss für Kleinstunternehmen") wurden verlängert. Die Antragsfrist für Prämien bei der Übernahme von Auszubildenden aus Insolvenzbetrieben endete am 31. Dezember 2021, sie wurde nicht verlängert, da diese Förderung des Bundesprogramms kaum in Anspruch genommen wurde.
Durch das Andauern der Corona-Pandemie wird in den kommenden Monaten wird im Rahmen der Allianz für Aus- und Weiterbildung darüber beraten, ob die Laufzeit des Bundesprogramms auf das Ausbildungsjahr 2022/23 ausgeweitet werden sollte.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der BDA unter https://arbeitgeber.de/covid-19/.

VZVNRW, 5.1.2022

Urlaubskürzung bei Kurzarbeit rechtens urteilt das Bundesarbeitsgericht

Urlaubskürzung bei Kurzarbeit rechtens urteilt das Bundesarbeitsgericht

Das Bundesarbeitsgericht hat am 9.12.2021 entschieden, dass Arbeitnehmer hinnehmen müssen, wenn ihnen bei Kurzarbeit entsprechend der Urlaub gekürzt wird. Bei der Berechnung des Jahresurlaubs ist zu berücksichtigen, wenn aufgrund von Kurzarbeit einzelne Arbeitstage vollständig ausfallen. D.h. bei sog. „Kurzarbeit Null“ darf der Urlaubsanspruch entsprechend anteilig gekürzt werden, stellte das Gericht klar. Ausgefallene Arbeitstage dürfen somit rechtlich nicht Zeiten mit Arbeitspflicht gleichgestellt werden.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

VZVNRW, 15.12.2021

Fachjournalist:in des Jahres 2022 – Jetzt bewerben!

Fachjournalist:in des Jahres 2022 – Jetzt bewerben!

Fachjournalist in des Jahres Preisfigur 2

Die Deutsche Fachpresse vergibt in Kooperation mit der Karl Theodor Vogel Stiftung den Award „Fachjournalist:in des Jahres 2022“. Bewerben Sie sich jetzt, Einsendeschluss ist der 24. Januar 2022.
Es können Print- und Onlineartikel eingereicht werden, die im Jahr der Ausschreibung (2021) in deutscher Sprache in einem Fachmedium veröffentlicht wurden (Deutschland, Österreich, Schweiz). Bewertungskriterien sind die fachjournalistischen Kernwerte wie Fachwissen, Glaubwürdigkeit, Ausdrucksweise, Originalität und Verantwortung.
Die Gewinner:innen werden feierlich im Rahmen der B2B Media Days 2022 – Kongress der Deutschen Fachpresse ausgezeichnet.
Ausführliche Bewerbungsinformationen und Teilnahmebedingungen zum Award finden Sie hier.

VZVNRW, 29.11.2021

Entscheidung des Europäischen Gerichts (EuG) im Fall „Google Shopping“ wird von VDZ und BDVZ begrüßt

Entscheidung des Europäischen Gerichts (EuG) im Fall „Google Shopping“ wird von VDZ und BDVZ begrüßt

Die Entscheidung des Europäischen Gerichts (EuG) im Fall „Google Shopping“ wird vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und dem Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) als „historisches Urteil“ begrüßt.

Das EuG bestätigte nun die eine wegweisende Entscheidung der Europäischen Kommission aus dem Jahr 2017, wonach der Suchmaschinenkonzern Google seine Marktmacht gegenüber konkurrierenden Preisvergleichsdiensten missbraucht. Es wurde eine Geldbuße in Höhe von 2,42 Mrd. Euro verhängt und Google wurde aufgefordert, das wettbewerbswidrige Verhalten zu unterlassen.

„Damit wird erstmals auch gerichtlich auf europäischer Ebene anerkannt, dass Google seine Marktmacht im Internet missbraucht. Das Urteil ist ein Meilenstein für den freien Wettbewerb, die Innovationskraft Europas und den Schutz von digitalen Inhalteanbietern“, so VDZ und BDVZ.

„Mit dem Grundsatzurteil ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Fairness im Internet getan, der weit über den konkreten Fall hinaus wirken wird“, heißt es dazu weiter von den Verlegerorganisationen, doch gebe es noch viel zu tun. So müsse das Urteil gleichzeitig als Weckruf verstanden werden, die Durchsetzungsfähigkeit des für 2022 von der EU geplanten Digital Markets Act (DMA) zu sichern, der genau solche Selbstbegünstigungen und Diskriminierungen sanktionieren soll. Bislang seien die Vorschläge hierzu unzureichend.

Die Kommission hatte ihr Verfahren gegen Google im Jahr 2010 eingeleitet und reagierte damit insbesondere auch auf eine Beschwerde von VDZ und BDZV vom November 2009. Die Verlegerverbände haben seitdem das Verfahren kontinuierlich unterstützt und sich insbesondere gegen einen anfangs geplanten Vergleich mit Google gewandt.

Google kann gegen das Urteil Rechtsmittel zum Europäischen Gerichtshof einlegen und eine finale Entscheidung um weitere Jahre verzögern. Vor diesem Hintergrund fordern VDZ und BDZV, diese Prozesse im DMA zu beschleunigen. „Der Schutz des freien Wettbewerbs darf keine Sisyphos-Aufgabe sein.“

VZVNRW, 20.11.2021

Corint Media - Neuer Verteilungsplan für Presseverleger ab 2022

Corint Media - Neuer Verteilungsplan für Presseverleger ab 2022

Die Gesellschafterversammlung der Corint Media hat über einen neuen Verteilungsplan für die Erlöse aus dem Presseleitungsschutzrecht für 2022 beschlossen.

Corint Media gehört zu den 13 in Deutschland zugelassenen Verwertungsgesellschaften und vertritt die Urheber- und Leistungsschutzrechte fast aller deutschen privaten Fernseh- und Radiosender sowie zahlreicher Presseverleger. Eine Vielzahl von Presseverlegern hat seit dem Inkrafttreten des neuen Presseleistungsschutzrechts, Corint Media mit der Wahrnehmung ihrer Rechte beauftragt.

Der neue Verteilungsschlüssel ergibt sich aus den pressespezifischen Leistungskriterien und beinhaltet künftig fünf Töpfe. Zwei der fünf Töpfe werden nach der Online-Reichweite des jeweiligen Angebots ausgeschüttet und zwei nach einer Systematik aus verkaufter Auflage und dem Einzelverkaufspreis einer Ausgabe. Allen berechtigten Presseverlegern der Corint Media, die einen Wahrnehmungsvertrag abschließen, werden zwei Prozent der erzielten Erlöse zu gleichen Teilen ausgezahlt.

Weitere Informationen zum Verteilungsplan finden Sie hier.

VZVNRW, 05.10.2021